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  Ostpreußen
 

 

 

 

Ich knie heimlich zu dir nieder

und füll den Becher mit dem Sand,

ich sehe dich wohl niemals wieder,

du armes, liebes, dunkles Land.

(Zitat: Ernst Wiechert 1870-1950)

 

 

In diesem kurzem Vers Wiecherts drückt sich innige Heimatliebe aus. Ich will hier nicht Heimatliebe definieren. Für jeden Einzelnen stellt sich ein Heimatgefühl individuell ein. Bei mir ist es nicht das Heimatgefühl, sondern die Liebe zu Ostpreußen, zu Flora und Fauna, Landschaft und Ortschaften mit ihrer Geschichte. Leider werden um mich herum Stimmen laut, die mir die Liebe zu Ostpreußen nur unterstellen wollen, daß sie angeblich nicht von Herzen kommt. Nach jahrzehntelanger landsmannschaftlicher Arbeit schmerzt dieses sehr. Leider haben viele Vertriebenenorganisationen den Anschluss an das politische Weltgeschehen verpasst und hängen noch an dem alten Klischeedenken fest. Man sollte annehmen, daß die Jugendorganisationen dieser Vertriebenenverbände weltoffenere Anschauungen vertreten, doch leider ist dieses nicht der Fall. Was bleibt ist das private Engagement für die Aussöhnung und Verständigung mit der jetzt dort ansässigen Bevölkerung in einem vereinten Europa mit Polen und Russland. Fakt bleibt, daß die Vertreibung von 14 Millionen Menschen großes Unrecht in der Geschichte war und nicht mehr rückgängig zu machen ist. Der Schrei nach "Ostpreußen bleibt unser!" sollte in der heutigen Zeit längst verklungen sein. Ziel muß ein friedliches Miteinander sein.


Leider habe ich noch nie das nördliche Ostpreußen besuchen können, möchte ich hier aber auch kein Grundwissen über die komplette Provinz vermitteln. Darüber gibt es ausreichende Literatur und Repräsentanzen im Internet. Deshalb möchte ich mich auf Regionen beschränken, die direkt meine Familie und mich betreffen.

 

 
Hier kann man endlos über Ostpreußen quatschen:

 

 
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